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Merkel besucht Südafrika und Angola

Von Mittwoch bis Samstag besucht die Bundeskanzlerin Südafrika und Angola. Sie wird begleitet von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation. Von Mittwoch bis Samstag besucht die Bundeskanzlerin Südafrika und Angola. Sie wird begleitet von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation. Foto: Bundesregierung
Auf ihrer Reise nach Afrika wird die Bundeskanzlerin zuerst Südafrika besuchen, zweite Station ist Angola. Beide Länder sind für Deutschland wichtige Partner. Neben aktuellen internationalen Fragen wird daher auch die bilaterale Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen.

pm - Mit ihrer Reise möchte Bundeskanzlerin Angela Merkel die wichtige Rolle Südafrikas und Angolas als reformorientierte Länder auf dem afrikanischen Kontinent würdigen.




Nicht nur Südafrika ist für Deutschland ein bedeutendes Partnerland und einflussreicher regionaler Akteur. Auch Angola hat durch die Reformpolitik der letzten Jahre zunehmendes wirtschaftliches Potenzial und ist ein wichtiger regionaler Partner in Subsahara Afrika.




Station Südafrika: Zusammenarbeit stärken




In Pretoria wird die Kanzlerin am Donnerstag zunächst mit dem Präsidenten Südafrikas, Cyril Ramaphosa, zu einem Gespräch zusammenkommen.




Im Fokus des Gesprächs werden internationale Fragen wie die aktuelle Lage in Libyen und Sudan, aber auch Themen im Zusammenhang mit der Partnerschaft der EU zur Afrikanischen Union während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr dieses Jahres stehen.




Darüber hinaus wird es um eine Energiepartnerschaft und die Zusammenarbeit bei der beruflichen Bildung gehen.





Handels- und Bildungspartnerschaften




Mit ihrem ersten Südafrika-Besuch unter der reformorientierten Regierung von Präsident Ramaphosa möchte die Kanzlerin insbesondere die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern stärken.


Gemeinsam mit dem südafrikanischen Präsidenten wird die Kanzlerin an einem Wirtschaftstreffen mit deutschen und südafrikanischen Unternehmensvertretern teilnehmen und die Produktionshalle sowie die Ausbildungsstätte des BMW-Werkes besichtigen.




Außerdem wird Merkel den "Future Africa Campus" der Universität Pretoria besuchen und mit Studierenden der Universität diskutieren. Darüber hinaus wird sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft zu einem Gespräch zusammenkommen.




Südafrika ist Deutschlands wichtigster Handelspartner auf dem afrikanischen Kontinent. Die etwa 600 deutschen Unternehmen in Südafrika beschäftigen rund 100.000 Personen direkt und etwa dieselbe Anzahl indirekt. Südafrika ist zudem einziges afrikanisches Mitglied der G20 ist und hat den Co-Vorsitz der G20-Africa Advisory Group inne, der die "Compact with Africa-Initiative" begleitet.




Station Angola: Reformkurs unterstützen




In Luanda wird Merkel am Freitag von Präsident Gonçalves Lourenço empfangen. Bei dem Gespräch werden die politischen und wirtschaftspolitischen Beziehungen beider Länder im Fokus stehen.


Außerdem wird es um die konstruktive Rolle Angolas bei der regionalen Zusammenarbeit und die Unterstützung für den Reformkurs der Regierung, insbesondere um den Kampf gegen Korruption gehen.


Fokus Wirtschaft und Wissenschaft




Kanzlerin Merkel und Präsident Lourenço werden gemeinsam das Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum eröffnen. Auch werden sie an der Unterzeichnung mehrerer Kooperationsvereinbarungen und Verträge teilnehmen.


Im Anschluss ist ein Gespräch mit der Zivilgesellschaft geplant. Außerdem wird die Kanzlerin das Siemens-Umspannwerk besichtigen und das Nationalmuseum für Anthropologie besuchen.




Angola ist ein wichtiger regionaler Partner Deutschlands auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land ist OPEC-Mitglied und zweitgrößter Ölförderer in Afrika. Es baut die Ölförderkapazität weiter aus, ist aber auch an Wasserkraft- und Solarenergie interessiert. Derzeit ist Angola der sechstwichtigste Handelspartner Deutschlands in Subsahara-Afrika.



 

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