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Südafrika - Hotspot für biologische Vielfalt und ihre Erforschung

Raubtierforscher Dr. Nils Blaum (Uni Potsdam) mit Fährtenleser Raubtierforscher Dr. Nils Blaum (Uni Potsdam) mit Fährtenleser Foto: www.biodiversity.de
Südafrika hat viel zu bieten. Vor allem ist es bekannt für eine riesige Fülle an einzigartigen Tieren und Pflanzen, also an Biodiversität.

 

jhm - Das Land ist eines der artenreichsten Afrikas und dadurch auch ein Mekka für Biodiversitätsforscher, die sich mit den vielfältigsten Fragestellungen beschäftigen. Und häufig sind sie aus Deutschland. Da dieser Schatz der Natur durch die menschliche Ausbreitung immer stärker bedroht ist, geht es hier immer öfter um Strategien, den rasanten Schwund der Biodiversität zu stoppen. Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) stellt einige Geschichten der Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Südafrika vor.
Mit einem Buschmann dem Wüstenluchs auf der Spur

Die Savannen Südafrikas werden intensiv als Weideland genutzt. Das verändert die biologische Vielfalt bis hin zur Spitze der Nahrungskette - zu den Raubtieren. Wann eine zu starke Beweidung das √úberleben junger Wüstenluchse und anderer Räuber gefährdet, untersuchen Potsdamer Forscher in der Kalahariwüste gemeinsam mit Buschmännern, die ihre Fährten lesen können.

Diese und ähnliche Forschungsgeschichten hat Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) für Medienvertreter recherchiert und im Webportal http://www.biodiversity.de zusammengestellt. Neben Grundlagenforschung geht es bei den Projekten oft auch um die Erarbeitung von konkreten Managementplänen zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Naturressourcen durch die Bevölkerung. Denn gerade auf dem Afrikanischen Kontinent gehören starke Nutzung wie intensive Viehweidehaltung, Klimawandel und Bejagung zu den stärksten Bedrohungen für die Biodiversität.

Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland wurde von DIVERSITAS Deutschland e.V., einer Vereinigung deutscher Biodiversitätsforschender vieler Disziplinen initiiert und unterstützt als Schnittstelle zwischen Forschung und Politik die Umsetzung der 1992 in Rio getroffenen √úbereinkunft zur biologischen Vielfalt (CBD). Hierzu ist eine stärkere Einbeziehung der Arbeit deutscher Biodiversitätsforschender in politische Entscheidungsprozesse auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene nötig.

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