Volkswagen Group Africa feiert einen historischen Produktionsrekord am Standort Kariega. Der Meilenstein zeigt, wie zentral Südafrika für die weltweite Polo Fertigung geworden ist.
Ein Fahrzeug mit doppelter Bedeutung
JHM – Im Werk Kariega in der Provinz Ostkap ist der millionste Polo der aktuellen Modellgeneration produziert worden. Es handelt sich um einen Polo GTI in Rauchgrau mit Rechtslenkung, der für den südafrikanischen Markt bestimmt ist. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Volkswagen Group Africa feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen, 75 Jahre Fahrzeugproduktion in Südafrika und 30 Jahre Polo Fertigung am Standort Kariega.
Export als tragende Säule
Die laufende Polo Generation wird seit 2017 in Kariega gebaut. Rund 86 Prozent der produzierten Fahrzeuge gingen bislang ins Ausland, vor allem nach Deutschland, Großbritannien, Japan, Australien und Neuseeland. Nur 14 Prozent blieben im Inland. Das Werk beliefert mittlerweile 38 Länder mit dem Polo und gilt konzernintern als alleiniger globaler Produktionsstandort für das Modell.
Kariega im historischen Vergleich
Die aktuelle Baureihe macht knapp 21 Prozent der insgesamt 4,8 Millionen Fahrzeuge aus, die in den vergangenen 75 Jahren in Kariega gefertigt wurden. Innerhalb der Polo Historie ist der Anteil noch deutlicher, fast jeder zweite in Kariega gebaute Polo, also 48 Prozent, stammt aus der aktuellen Generation. Volkswagen baut den Polo dort bereits seit 1996 und hat in dieser Zeit vier Modellgenerationen produziert.
Stimme aus dem Werk
VWGA Produktionsdirektor Urich Schwabe erklärte in einer Mitteilung des Unternehmens, der Meilenstein sei ein stolzer Moment für alle Beschäftigten und spiegele deren Einsatz über viele Jahre wider. Die Produktion von einer Million Polo in Kariega zeige, wie sehr die internationalen Märkte der Qualität südafrikanischer Fertigung vertrauen.
Ein Werk mit langer Geschichte
Der Standort Kariega, damals noch unter dem Namen Uitenhage bekannt, gehört zu den ältesten Automobilstandorten Südafrikas. Bereits 1951 lief dort der erste VW Käfer vom Band, was damals als Beginn der größten deutschen Industrieinvestition im südlichen Afrika galt. Heute beschäftigt das Werk mehr als 3500 Menschen direkt und sichert tausende weitere Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie. Erst kürzlich wurde der Polo zudem beim CAR Magazine Award 2026 in der Kategorie Kleinwagen ausgezeichnet, ein weiterer Beleg für die anhaltende Beliebtheit des Modells.


























































































































