HomeSüdafrikaSpürhunde aus Deutschland im Kampf gegen Wilderei

Spürhunde aus Deutschland im Kampf gegen Wilderei

Zwei speziell ausgebildete Suchhunde sind aus Frankfurt nach Südafrika geflogen worden, um Ranger im Kampf gegen Wildtierkriminalität zu unterstützen.

Ausgebildet für den Busch

JHM – Die Tiere wurden im Rahmen des Projekts “Save the Rhino” nach Südafrika gebracht. Das Programm stattet Anti-Wilderei-Einheiten gezielt mit Suchhunden aus, die in abgelegenen Gebieten eingesetzt werden. Trainiert hat die Hunde Perdita Lübbe-Scheuermann, die das Projekt leitet.

Ihr Einsatzspektrum ist breit: Die Hunde können Nashornhorn, Elfenbein, Schuppentierschuppen sowie Waffen und Munition aufspüren. Lübbe erklärt die Entscheidung für Suchhunde pragmatisch: Schutzhunde geraten zu leicht in die Schusslinie, Suchhunde hingegen bleiben im Hintergrund und liefern trotzdem entscheidende Hinweise.

Warum das wichtig ist

Südafrika beherbergt den Großteil der weltweiten Nashornpopulation und steht seit Jahren unter enormem Druck durch organisierte Wilderei. Ranger in Schutzgebieten sind oft weiträumig verteilt und auf schnelle, zuverlässige Hinweise angewiesen. Speziell ausgebildete Hunde können dort ansetzen, wo menschliche Kontrollen an Grenzen stoßen, ob bei Fahrzeugdurchsuchungen, auf Wildpfaden oder an Übergangspunkten zu Nationalparks.

Der Transport erfolgte über Lufthansa Cargo ab Frankfurt. Wie viele Hunde das Projekt bislang insgesamt in Südafrika platziert hat, wurde nicht genannt.


Quellen: Save the Rhino International, Lufthansa Cargo

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