Vier Personen, die mit einem Polizeihelikopter im Kruger-Nationalpark verschwunden waren, wurden am Dienstagmorgen lebend und unverletzt aufgefunden.
Eine Nacht im Busch
JHM – Am Montag gegen 9 Uhr hob ein Polizeihubschrauber ab, um dem Hinweis auf einen Tierkadaver im Kruger-Nationalpark nachzugehen. An Bord: ein Pilot, zwei SAPS-Ermittler und ein Ermittler für Umweltverbrechen. Die Maschine kehrte nicht zurück.
Stunden vergingen, bevor die Behörden Alarm schlugen. Funkkontakt und Mobilfunk blieben ohne Erfolg, was Polizeisprecher Brigadier Donald Mdhluli auf schlechten Empfang zurückführt. Offenbar flog der Helikopter sehr tief, was die Signalübertragung zusätzlich erschwerte.
Erst am Abend wurde klar, dass etwas schiefgelaufen war.
Notlandung, aber kein Ausweg
Wie sich herausstellte, hatte der Pilot die Maschine sicher in einem abgelegenen Gebiet gelandet. Das eigentliche Problem war das dichte Buschwerk: Die vier Männer konnten sich nicht aus eigener Kraft einen Weg herausschlagen und verbrachten die Nacht im Freien.
Die Suchaktion lief trotz widriger Umstände weiter. Ein Helikopter mit Nachtsichtausrüstung wurde eingesetzt, musste aber wegen schlechter Wetterbedingungen abgezogen werden. Drohnen setzten die Suche die gesamte Nacht fort.
Rettung am Morgen
Am Dienstagmorgen entdeckte ein SANParks-Suchhelikopter die Gruppe, die mit Handzeichen auf sich aufmerksam machte. Alle vier wurden anschliessend in gutem Zustand bestätigt.
Der Vorfall zeigt, wie schnell selbst erfahrene Einsatzkräfte in der Wildnis des Kruger in eine brenzlige Lage geraten können. Die abgelegenen Gebiete des Parks sind auch für Profis schwieriges Terrain.
Quellen: South African Police Service (SAPS), Brigadier Donald Mdhluli (Polizeisprecher), SANParks


























































































































