HomeNachrichtenGewitterfront zieht über Südafrika: Mehrere Provinzen im Ausnahmezustand

Gewitterfront zieht über Südafrika: Mehrere Provinzen im Ausnahmezustand

Der südafrikanische Wetterdienst warnt vor heftigen Unwettern in fünf Provinzen. Autofahrer und Anwohner sollten sich auf gefährliche Wetterbedingungen einstellen.

JHM – Wer aktuell in Gauteng unterwegs ist, kennt die Situation: Regen peitscht gegen die Windschutzscheibe, die Sicht reicht kaum bis zur nächsten Kreuzung. Der South African Weather Service (SAWS) hat für weite Teile des Landes Unwetterwarnungen herausgegeben. Betroffen sind Gauteng, Free State, Limpopo, Mpumalanga und KwaZulu-Natal.

KwaZulu-Natal besonders gefährdet

In KwaZulu-Natal herrscht höchste Alarmstufe. Der Wetterdienst hat eine gelbe Level-4-Warnung ausgegeben. Das bedeutet: Schwere Gewitter mit intensiven Regenfällen werden erwartet, besonders in den zentralen und nördlichen Landesteilen. Wer in tiefliegenden Gebieten wohnt, muss mit Sturzfluten rechnen.

Die Gefahr geht aber nicht nur vom Wasser aus. Blitzschlag und heftige Windböen können Infrastruktur und Häuser beschädigen. Informelle Siedlungen sind besonders gefährdet. Auch Fahrzeuge und landwirtschaftliche Betriebe könnten Schaden nehmen.

Im Süden der Provinz drohen die Niederschläge den Verkehr lahmzulegen. Rutschige Straßen und schlechte Sicht erhöhen das Unfallrisiko deutlich.

Gauteng und Mpumalanga unter Beobachtung

Für Gauteng und Mpumalanga gelten zwei separate Level-2-Warnungen. In den östlichsten Regionen kann es zu schweren Gewittern mit Starkregen kommen. Örtliche Überschwemmungen sind möglich, die Schäden an Gebäuden und Infrastruktur verursachen können.

Kälteeinbruch in Eastern Cape

Während es im Osten des Landes nass wird, müssen sich Bewohner des östlichen Eastern Cape warm anziehen. Der Wetterdienst sagt einen deutlichen Temperaturabfall voraus. Besonders morgens und abends wird es bitterkalt.

Was Autofahrer jetzt beachten müssen

Der SAWS appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: Abstand halten, vorsichtig fahren und auf lokale Verkehrsmeldungen achten. Wer in hochwassergefährdeten Gebieten lebt, sollte sein Eigentum sichern und sich auf eine mögliche Evakuierung vorbereiten.

Die Wetterlage bleibt unbeständig. In Limpopo wechseln sich im südwestlichen Bushveld Wolken und Auflockerungen ab. Ansonsten ist es bewölkt und kühl mit verbreiteten Schauern und Gewittern.

Im Free State bleibt nur der äußerste Westen verschont. Dort zeigt sich die Sonne. Der Rest der Provinz erlebt bewölktes und kühles bis kaltes Wetter mit vereinzelten bis verbreiteten Schauern und Gewittern. Im äußersten Osten werden die Niederschläge flächendeckend erwartet.

Wer in Südafrika unterwegs ist, sollte die lokalen Nachrichten im Auge behalten und Wetterwarnungen ernst nehmen. Die Natur zeigt gerade, dass sie nicht zu unterschätzen ist.

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