Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt führte eine 25-köpfige Delegation nach Johannesburg und Kapstadt, um neue Geschäftschancen in der Wasser- und Kreislaufwirtschaft zu erkunden.
Erfolgreiche Mission am Kap
PM – Die viertägige Delegationsreise des Bayerischen Wirtschaftsministeriums nach Südafrika war ein voller Erfolg. Staatssekretär Tobias Gotthardt zieht eine positive Bilanz: “Südafrika ist die am weitesten entwickelte Volkswirtschaft Afrikas und ein zentraler Partner für bayerische Unternehmen.”
Besonders im Bereich Wasser, Abwasser und Kreislaufwirtschaft sieht Gotthardt große Geschäftschancen für Bayern. “Mit ihren innovativen Lösungen können bayerische Firmen konkret zur Verbesserung der Wasserversorgung beitragen”, betont der Staatssekretär.
IFAT Africa als wichtiger Treffpunkt
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch der IFAT Africa in Johannesburg. Die Umwelttechnologiemesse, die von der Messe München veranstaltet wird, fand vom 8. bis 10. Juli 2025 im Gallagher Convention Centre statt. Dort nahm Gotthardt gemeinsam mit Anton Bredell, dem Umweltminister der Provinz Westkap, an einer Podiumsdiskussion zu Wasserschutz und Wasserversorgung teil.
Hochrangige politische Kontakte
Der bayerische Staatssekretär führte wichtige Gespräche mit südafrikanischen Spitzenpolitikern. Dazu gehörten Handelsminister Parks Franklin Mpho Tau, Landwirtschaftsminister Ivan Meyer aus der Provinz Westkap und Lebogang Isaac Maile vom Exekutivausschuss für Finanzen und wirtschaftliche Entwicklung der Provinzregierung Gauteng.
“In den Gesprächen hat sich gezeigt, wie stabil sich unsere wirtschaftspolitische Partnerschaft in den vergangenen 30 Jahren entwickelt hat”, erklärt Gotthardt. Diese Basis ermögliche es, zentrale Herausforderungen gemeinsam zu meistern.
Intensive Kontakte zur Wirtschaft
Neben den politischen Terminen standen für die 25 Delegationsteilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zahlreiche Branchenkontaktgespräche auf dem Programm. Firmenbesichtigungen und Fachbriefings rundeten das dichte Programm ab.
Die Reise wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium zusammen mit Bayern International und der Bayerischen Auslandspräsentanz in Südafrika organisiert.
Südafrika als wichtigster Afrika-Partner
Die Zahlen sprechen für sich: Südafrika ist gemessen am Handelsvolumen Bayerns wichtigster Partner in Afrika. Zwei Drittel aller bayerischen Ausfuhren nach Subsahara-Afrika gehen dorthin.
Im vergangenen Jahr importierte Südafrika aus Bayern Waren im Wert von 867 Millionen Euro (etwa 16,7 Milliarden Rand). Die wichtigsten Güter waren Fahrzeuge und Fahrräder, Maschinen sowie elektrotechnische Erzeugnisse.
Umgekehrt wurden nach Bayern Waren im Wert von 1,1 Milliarden Euro (etwa 21,2 Milliarden Rand) eingeführt. Hier dominierten Fahrzeuge und Fahrräder, Produkte der Ernährungswirtschaft und Halbwaren.
Ausblick auf zukünftige Zusammenarbeit
Gotthardt sieht in der Delegationsreise den Grundstein für weitere erfolgreiche Kooperationen: “All das bereitet den Boden für weiteren gemeinsamen und gegenseitig gewinnbringenden Handel – jenseits von Zöllen und Barrieren.”
Die bayerischen Unternehmen können mit ihren Innovationen und Ideen dabei helfen, die Wasserversorgung in Südafrika zu verbessern und gleichzeitig von diesem zukunftsträchtigen Markt profitieren.


























































































































