Rettungsteams suchen weiter nach Überlebenden, während Tausende obdachlos bleiben
JHM – Die verheerenden Überschwemmungen im Eastern Cape haben bereits 86 Menschenleben gefordert. Seit dem 7. Juni kämpfen Rettungsteams gegen die Zeit, während mehr als 1.000 Menschen ihre Häuser verloren haben.
Suche geht unvermindert weiter
In Mthatha und Umgebung durchkämmen spezialisierte Teams weiterhin die Katastrophengebiete. Die Hilfsorganisation Gift of the Givers koordiniert gemeinsam mit der südafrikanischen Polizei eine großangelegte Suchaktion. Sprecher Ahmed Bham berichtet von zwei weiteren Leichen, die aus einem örtlichen Stausee geborgen wurden.
“Wir haben heute das Glück, die SAPS-Lufteinheit bei uns zu haben. Sie führt zusammen mit uns Bergungsoperationen aus der Luft entlang des Flusses durch”, erklärt Bham. Hubschrauber des Gesundheitsministeriums unterstützen die Aktion zusätzlich.
Präsident spricht von “neuer Realität”
Cyril Ramaphosa besuchte die betroffenen Gebiete und verknüpfte die Katastrophe direkt mit dem Klimawandel. “Das ist unsere neue Realität”, sagte der Präsident und versprach staatliche Unterstützung für die geschädigten Gemeinden.
Die Wassermassen erreichten stellenweise eine Höhe von drei bis vier Metern und rissen Häuser, Fahrzeuge und sogar einen Schulbus mit sich. Vier Schulkinder werden noch immer vermisst.
Infrastruktur schwer getroffen
Besonders dramatisch ist die Lage in Butterworth: Die Wasseraufbereitungsanlage wurde schwer beschädigt und die gesamte Stadt ist von der Wasserversorgung abgeschnitten. Zahlreiche Straßen, Brücken, Schulen und Gesundheitseinrichtungen wurden zerstört oder sind unpassierbar.
Hilfe läuft an
Gift of the Givers und andere Hilfsorganisationen versorgen die etwa 1.500 Menschen in Notunterkünften mit warmen Mahlzeiten, Trinkwasser und Hygieneartikeln. Das Nationale Katastrophenschutzzentrum bleibt in höchster Alarmbereitschaft.
Die extremen Wetterbedingungen mit Rekordniederschlägen, starkem Schneefall und Sturmwinden sind inzwischen abgezogen. Doch erst jetzt wird das wahre Ausmaß der Verwüstung sichtbar, während das Wasser langsam zurückgeht.
Die Rettungsarbeiten werden mindestens noch eine weitere Woche andauern.



























































































































