Friday, December 1, 2023
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Patricia de Lille ist neue Tourismus-Ministerin der Republik Südafrika

Seit Beginn dieses Monats hat Südafrika eine neue Tourismus-Ministerin: Patricia de Lille übernimmt nach fast dreijähriger Tätigkeit als Minister of Public Works and Infrastructure das Tourismus-Ministerium.

PM – Sie ist Vorsitzende der politischen Partei Good und Mitglied im Parlament der südafrikanischen Republik. Die 72-jährige kann eine lange, engagierte politische Karriere vorweisen:

1989 wurde De Lille in den Nationalen Exekutivausschuss des Pan Africanist Movement (PAM) gewählt. Sie leitete eine Delegation bei den Verfassungsverhandlungen, die den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika 1994 vorausgingen, und wurde nach ihrer Wahl zur Abgeordneten des Pan Africanist Congress (PAC) von 1994 bis 1999 zur Vorsitzenden des parlamentarischen Verkehrsausschusses ernannt.

Von 2010 bis 2011 war sie Ministerin für soziale Entwicklungen der Provinz Western Cape. 2011 wurde sie als Kandidatin der Democratic Alliance Partei zur Bürgermeisterin von Kapstadt gewählt. Dieses Amt hielt sie bis 2018 inne.

Darüber hinaus war sie Mitglied in verschiedenen Fachausschüssen, u.a. in den Bereichen Gesundheit, Mineralien und Energie, Handel und Industrie, Kommunikation, im Geschäftsordnungsausschuss und im Ethik-Kodex.

Der Tourism Business Council of South Africa (TBCSA) hat die Ernennung von Ministerin Patricia de Lille für das Tourismusressort begrüßt und dessen Chairman Blacky Komani erklärt: „Wir würden uns wünschen, dass die Ministerin nicht nur zur Botschafterin des südafrikanischen Tourismus aufsteigt, sondern sich auch auf die folgenden Hauptziele konzentriert. Wir glauben, dass diese dem Land helfen werden, sein erklärtes Ziel von 21 Millionen Ankünften bis 2030 zu erreichen und damit das Wirtschaftswachstum zu fördern.

Diese sind:

  • Ein vollautomatisches e-Visum der Spitzenklasse mit verbesserter e-Infrastruktur an den Flughäfen
  • Befreiung von der Visumpflicht für mehr Herkunftsmärkte
  • Einführung von Visa für kritische Qualifikationen, befristete Arbeitsvisa
  • Der Rückstand bei der Zulassung von Fahrzeugen muss aufgeholt werden
  • Zusätzliche Mittel für das Tourismusmarketing
  • Öffentlich-private Partnerschaften zur radikalen Verbesserung und Umsetzung des Marketings – insbesondere in wichtigen Wachstumsmärkten
  • Investitionsanreize“

Patricia de Lille selbst formulierte ihre Vorgehensweise bei einem Radiointerview im südafrikanischen Sender 702 wie folgt:

„Wir können noch viel mehr tun, um unser Potenzial voll auszuschöpfen und mehr Arbeitsplätze in diesem Sektor zu schaffen. …. Ich muss mich sofort auf den Weg machen.“

Auf den Weg machen wird sie sich auch vom 9.-11. Mai zur Africa’s Travel Indaba in Durban, um sich mit nationalen und internationalen südafrikanischen Tourismuspartnern zu treffen.

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