Saturday, January 28, 2023
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9. November: 20/25 Konzert in Pretoria

Das Ende der Apartheid und der Fall der Berliner Mauer brachten Freiheit für Millionen und veränderten die Welt positiv. Die Jubiläen dieser Ereignisse im Jahr 2014, 20 Jahre Demokratie in Südafrika und 25 Jahre seit dem Mauerfall, wurden in einem speziellen Konzert am 9. November in Pretoria gefeiert.

Deutsche Botschaft Pretoria – Das musikalische Line-Up war voll von verschiedenen Talenten und das Publikum, das sich an dem Nachmittag im Park versammelt hatte, begeistert von dem, was es sah und hörte. Südafrikanische und deutsche Künstler unterhielten Jung und Alt, indem sie nicht nur Musik und Theater mit den Gästen teilten, sondern auch authentisch verkündeten, wie viel ihnen an der Freude über die Freiheit, die vor 20 und 25 Jahren geschaffen wurde, liegt.


Was Freiheit bedeutet – von Herzen
Jeder der Künstler hatte einen einzigartigen Sound, den er mit der vielfältigen Menge teilte und der dafür sorgte, dass die Zuschauer unter ihren Sonnenschirmen hervorkamen, von ihren Stühlen und Picknickdecken aufstanden, um zu tanzen, mitzusingen und vor der Bühne zu feiern. Die Stimmung war so heiß wie die Sonne und die Atmosphäre harmonisch und voller Freude – ein Festival-Gefühl, das von Jung und Alt gleichermaßen genossen wurde.


Sowohl der deutsche DJ und House-Musiker Ralf Gum als auch Musiker und Komponist Konrad Küchenmeister und Mad Flow füllten den Park mit Club-Musik, während südafrikanische Stars wie Loyiso, Yvonne Chaka Chaka und Lira lokale und internationale Lieblingslieder zum Besten gaben. Zusammen mit ihrer Musik kamen authentische Stimmen und Anekdoten darüber, wie die beiden Jubiläen miteinander verbunden waren nd was sie für die Künstler bedeutet haben.


Küchenmeister erzählte der Menge Davon, wie seine Pläne, die Welt zu bereisen und überall Konzerte zu geben, nur dadurch wahr wurden, dass die Mauer gefallen ist. Der Musiker, der aus der ehemaligen DDR kommt, hätte seine Träume sonst niemals verwirklichen können und durch Südafrika zu touren wäre damals nicht erlaubt gewesen.


Lira berichtete von ihren Erinnerungen darüber, wie sie den Mauerfall im Fernsehen sah und wie sie die ersten Wahlen in Südafrika miterlebt hat. Yvonne Chaka Chaka beschrieb, wie sich die Nachrichten von Freiheit in Südafrika und in Deutschland in ganz Afrika verbreitet haben.


Der stellvertretende Bürgermeister von Tshwane, Councillor Terence Mashego, sagte, er wünsche, Nelson Mandela könne noch miterleben, wie die bunte Zuschauermenge sich versammelt hat. Madiba wäre stolz auf das Event gewesen, welches das Südafrika, das er sich immer gewünscht hat, als er die Nation aus der Apartheidszeit geführt hat, verkörpere.


Genauso groß wie die Anerkennung für das eigene Land war die für Deutschland. Yvonne Chaka Chaka betonte die Unterstützung, die Südafrika schon so lange von Deutschland bekommen hat und sagte scherzhaft über die Deutsch-Südafrikanischen Beziehungen: „Alles klar, Alles good, good. Vielen Dank!“


Von Lira erfuhren die Zuschauer, dass sie sogar mit einem Deutschen verheiratet ist und als sie ihren Auftritt mit dem Lied “I feel Good” beendete, brachte sie dem Publikum den Refrain auf  deutsch bei. Der Abend brach ein, während hunderte Deutsch-Südafrikanische Flaggen geweht und tausend Stimmen „Es geht mir gut” gesungen haben. Das Jubiläum und jeder, der es miterlebt hat, fühlten sich offensichtlich gut an!


Musik und mehr
Die musikalischen Beiträge wurden sowohl durch Theateraufführungen als auch durch besondere Auftritte des Deutschen Botschafters und des stellvertretenden Bürgermeisters von Tshwane abgerundet.
Die Gruppe „Drama for Life“ der Wits-Universität beeindruckte die Menge und eine ganz besondere Nachstellung des Mauerfalls von Grundschülern der Deutschen Schule in Pretoria eröffnete die Show.
Dr. Horst Freitag, Deutscher Botschafter in Südafrika, kam auf die Bühne, um dem stellvertretendenBürgermeister, Councillor Terence Mashego, einen Scheck über 5 Millionen Euro (70 Millionen Südafrikanische Rand) zu überreichen, die dafür eingesetzt werden sollen, um die Sicherheit im Township Mamelodi, in dem auch das Konzert stattfand, zu verbessern.
© Deutsche Botschaft Pretoria

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