Saturday, January 28, 2023
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Südafrika feiert 20 Jahre Demokratie

Am 27. April 1994 durften erstmals alle volljährigen Bürger Südafrikas wählen. Seitdem feiert das Land diesen Tag als seinen Freedom Day.

Yasmin Akbal – Südafrika feiert den Jahrestag seiner ersten freien Wahlen. Vor 20 Jahren, am 27. April 1994, waren zum ersten Mal alle volljährigen südafrikanischen Bürger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Über 19,7 Millionen gültige Wahlzettel wurden gezählt und Nelson Mandela zum Präsidenten des einst gespaltenen Landes gewählt. Seitdem wird der 27. April als südafrikanischer Nationalfeiertag gefeiert und gilt als Freedom Day.

Dieser bedeutsame Anlass gibt uns die Gelegenheit, zu reflektieren, wie unsere Freiheit und unsere Demokratie erreicht wurden und welche Fortschritte wir in den vergangenen 20 Jahren erreicht haben, betonte Seine Exzellenz Makhenkesi Arnold Stofile, Botschafter der Republik Südafrika, bei einem Empfang zum Nationalfeiertag in der Südafrikanischen Botschaft in Berlin.

Die neue Verfassung Südafrikas zählt heute zu den modernsten weltweit und sichert die Rechte der Bürger ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder Religionszugehörigkeit. Auch die Wirtschaft Südafrikas hat sich seit dem Übergang zur Demokratie verändert. Reformen verbesserten die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig und kurbelten die Wirtschaft an. Das starke Finanzsystem sowie die gut entwickelte Infrastruktur machen Südafrika zu einem interessanten unternehmerischen Umfeld für Investoren aus aller Welt. Südafrika gilt heute als die leistungsstärkste Wirtschaft Afrikas und dient als Tor zu anderen afrikanischen Märkten.

Etwa 600 deutsche Firmen haben sich laut der Deutschen Vertretung in Südafrika, Lesotho und Swasiland in Südafrika niedergelassen. Sie beschäftigen derzeit mehr als 90.000 Arbeitnehmer. Nahezu alle größeren deutschen Unternehmen sowie viele mittelständische Unternehmen sind in Südafrika vertreten.

Am Jahrestag ihrer Demokratie blicken die Südafrikaner daher zurück auf zwei Jahrzehnte Freiheit, Demokratie und wirtschaftlichen Fortschritt. Gleichzeitig blicken sie auch in die Zukunft. Die Erinnerung an eine Geschichte von Teilung und Hass, Ungerechtigkeit und Leid sowie unmenschlichem Verhalten sollte uns inspirieren, die menschlichen Fähigkeiten zu feiern, sich weiterzuentwickeln und Dinge zu verbessern”, erläuterte Seine Exzellenz Makhenkesi Arnold Stofile.​​​​

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