Saturday, June 15, 2024
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Oldenburg Teil der EU-Delegation in Südafrika

EU-Konferenz zum Ausbau Erneuerbarer Energien in East London

pm – Oldenburg/East London. Der wachsende Austausch zwischen der Übermorgenstadt und dem südafrikanischen Bezirk Buffalo City in Fragen regenerativer Energie-Erzeugung erhält inzwischen Zuspruch auf europäischer Ebene: Oldenburgs Kooperation wurde zum Auftakt der europäischen Konferenz für Erneuerbare Energien am Mittwoch, 28. November, am Eastern Cape vom Schirmherrn der Konferenz, dem niederländischen Botschafter Roenald van de Geer, als Vorzeigebeispiel gewürdigt. Dem Konferenzauftakt wohnten rund 500 europäische und südafrikanische Vertreterinnen und Vertreter der Energiebranche sowie aus Politik, Verwaltung und der Energieforschung bei. Auf südafrikanischer Seite führen Eastern Capes Premierministerin Noxol Kiviet und Wirtschaftsminister Mcebisi Jonas die Konferenz an.

Den ersten Fachvortrag vor 500 Gästen hielt Prof. Carsten Agert, Leiter des EWE Forschungsinstituts Next Energy, zur Entwicklung der Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Die viertägige, multilaterale Zusammenkunft dient einer verstärkten Zusammenarbeit europäischer Länder und Unternehmen mit dem Eastern Cape beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Ziel ist eine spürbar intensivere Vernetzung der Akteure auf politischer Ebene insbesondere bilateral in den Kommunalverwaltungen mit Verantwortlichen aus Unternehmen der Energieerzeugung, der Projektentwicklung und der Energie-Forschung. Eastern Capes Wirtschaftsminister Mcbesi Jonas dazu: „Aus Sicht europäischer Investoren und Technologie-Partner hat das Ostkap das Potenzial zum Türöffner für die regenerative Energie-Produktion in Südafrika  und überdies zum gesamten Subkontinent.“

Im Jahr 2010 hat die südafrikanische Regierung einen Plan bis 2030 zum substanziellen Ausbau der Erneuerbaren Energien in Südafrika beschlossen, der zugleich Auswirkungen sogar über den Subkontinent hinaus haben könnte. Hintergrund: Die Energie-Produktion Südafrikas ist annähernd zu 100 Prozent in staatlicher Verantwortung durch die nationale Energie-Gesellschaft ESCOMM. Der staatliche Konzern erzeugt zugleich annähernd rund 40 Prozent der in ganz Afrika verbrauchten Energie.

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