Friday, February 3, 2023
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Südafrika bei BRICS-Gipfel in Neu Delhi

Vom 28.-29. März findet in Neu Delhi, Indien, der vierte BRICS-Gipfel statt.

Südafrika wird vor Ort durch Präsident Jacob Zuma sowie einem hochkarätig besetzten Team aus Regierungsministern und führenden Köpfen der Wirtschaft vertreten sein.

Südafrika ist seit dem Jahr 2011 Mitglied der BRICS-Gruppe bestehend aus den aufstrebenden Großmächten Brasilien, Russland, Indien und China. Das Motto des diesjährigen Gipfels lautet „Die BRICS-Partnerschaft für Stabilität, Sicherheit und Wohlstand auf der ganzen Welt”. Unter diesem Dach werden wichtige Themen wie die Verbesserung von Bankdienstleitungen, die Sicherung der Energieversorgung mit Fokus auf grünen und erneuerbaren Energien, die verstärkte Zusammenarbeit im Bereich technologischer Innovationen und Life Sciences sowie die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und der Austausch wissenschaftlicher Forschungsergebnisse diskutiert.

Die zunehmende Relevanz des Gipfels erklärt Brand South Africa CEO Miller Matola mit dem Schwinden der traditionell großen politischen und wirtschaftlichen Macht des Westens und der steigenden globalen Bedeutung der Schwellenländer. „Die BRICS-Gruppe ist ein gutes Beispiel für dieses Phänomen. In nur vier Jahren hat sich die Agenda von Kooperationen und gegenseitiger Beratung auf Bereiche wie Politik, Wirtschaft und Handel sowie Wissenschaft und akademische und kulturelle Zusammenarbeit ausgeweitet.“

Eine engere Zusammenarbeit zwischen den BRICS-Staaten verspricht auch enorme Chancen für Handel und Investitionen innerhalb der fünf Mitgliedsländer. So kündigten im letzten Jahr sieben Wertpapierbörsen der BRICS-Länder ihr Vorhaben an, die jeweiligen Indizes gegenseitig zu listen und bis Juni 2012 gemeinsam neue Produkte zu entwickeln. Die sieben Börsen repräsentieren gemeinsam eine gelistete Marktkapitalisierung von mehr als $ 9-Billionen und 9481 börsennotierten Unternehmen. Nach einer Schätzung des IWF werden zwischen 2010 und 2015 sieben der zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Afrika liegen.

„Südafrika ist ein wesentlicher Teil von Afrika und wir treiben Afrikas Bemühungen um regionale Integration aktiv voran. Dies schließt vor allem die Entwicklung einer kontinentalen Nord-Süd-Verbindung durch Eisenbahnstrecken und Straßennetze ein, den Ausbau von Häfen, die Bereitstellung größerer Energiekapazitäten und die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen bei der Bevölkerung“, fügt Miller Matola hinzu. „Zudem einigten sich 26 afrikanische Länder auf die Gründung einer gemeinsamen Freihandelszone für Süd-, Ost-und Zentralafrika bis Mitte des Jahres 2014. Damit erreicht Südafrika eine ähnliche Marktgröße wie seine BRICS-Partner“.

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