Saturday, January 28, 2023
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Zweitausendundzehn gute Gründe in einer Kleinstadt zu leben

Die Ausstellung – co- kuratiert vom Visual Arts Network of South Africa (VANSA) und dem in Durban wohnenden Künstler, Architekt und Aktivist Doung Anwar Jahangeer – wird vom 12. Mai bis 12. Juni in GoetheonMain zu sehen sein.

Die Ausstellung reflektiert ein kreatives Umdenken der öffentlichen Plätze in kleinen ländlichen Städten und ihren Kontexten. Im Laufe des Jahres 2010 lebten und arbeiteten siebzehn zeitgenössische KünstlerInnen in elf unterschiedlichen Kleinstädten/ländlichen Kontexten über Südafrika verteilt. Sie recherchierten und kollaborierten lokal zur Intervention öffentlicher Räume und Strukturen in diesen Städten.
Diese Interventionen dienten als Basis für die Entwicklung von Kunstwerken, bei deren Entstehung die KünstlerInnen beabsichtigten mit den historischen und zeitgenössischen Erfahrungen der lokalen Gemeinschaften zu interagieren.
Die KünstlerInnen kommen vorwiegend aus urbanen Gegenden und ihre Kunst ist durch den großstädtischen Kontext beeinflusst. Bei diesem Projekt ließen sie sich nun auf den radikalen Kontrast – den ländlichen Kontext – ein. Die Ausstellung stellt sozusagen auch ein komplexes Verhör oder eine Befragung der zeitgenössischen Kunstpraxis in neuen Kontexten und mit einem neuen Publikum dar.
Zweitausendundzehn gute Gründe in einer Kleinstadt zu leben beinhaltet folgende Städte, Projekte und KünstlerInnen:
• Dundee: Living within History РVaughn Sadie und Neil Coppen
• Musina: Made in Musina РThenjiwe Nkosi und Ra Hlasane
• Phakamisa: Dlala Indima РKwanele Mboso, Zingisa Nkosinkulu und Buntu Fihla
• Laingsburg: noli procrastinare РKathryn Smith
• Richmond: Workshop and Bronze Sculptures РGuy du Toit
• Hermon: The Domino Effect РTracey Derrick und Chris Murphy
• Sutherland: Dark and Silent РBronwyn Lace und Marcus Neustetter
‚Ä¢ Sowie vier Projekte in fünf Lokationen in Südafrika, deren Projektvorschläge folgende KünstlerInnen unterstützt haben:
Bianca Baldi, Steve Bandoma, Maurice Mbikayi, Meghan Judge und Heath Nash.
Eine Gruppe “kritscher Freunde‚Äù diente als wohlmeinender „Ausschuss“ des Projekts: Dorothee Kreutzfeldt, Nontobeko Ntombela, Rike Sitas, Rat Western und Joseph Gaylard. Eine Gruppe von “Schriftstellern” – einschließlich Zen Marie, Kirsten Doerman, Alex Opper, Gabi Ngcobo und Bettina Malcomess – bereiten kritische Reflektionen des Projekts für eine Publikation, die im Juni erscheinen soll, vor.

Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung vom National Lottery Distribution Trust Fund (NLDTF) ermöglicht, und zusätzlich durch nicht-monetäre Leistungen und Kooperationen der lokalen Gemeinden und Unternehmen. Das Goethe-Institut unterstützt die Ausstellung in GoetheonMain.

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