Tuesday, February 27, 2024
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FIFA lanciert “2010 FIFA World Cup Legacy Trust” für Südafrika

(FIFA.com) Nach einem Treffen mit Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma präsentierte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter den “2010 FIFA World Cup Legacy Trust”.

Die Stiftung unterstützt eine ganze Bandbreite von wohltätigen Initiativen mit Schwerpunkt Fussballförderung, Bildung, Gesundheit und humanitärem Engagement in Südafrika. Mit der Stiftung, die Teil der Nachhaltigkeitsprogramme der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010‚Ñ¢ ist, löst die FIFA ihr Versprechen ein, dass die Südafrikanerinnen und Südafrikaner über den Schlusspfiff hinaus von der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010‚Ñ¢ profitieren werden.
Die Stiftung ist mit USD 100 Millionen dotiert, wobei USD 80 Millionen direkt in soziale Gemeindeprojekte fließen. USD 20 Millionen wurden dem südafrikanischen Fussballverband (SAFA) bereits vor dem Turnier für die Vorbereitungen und den Bau des Verbandssitzes ausbezahlt. In einem ersten über die Stiftung finanzierten Projekt kaufte die FIFA 35 Teambusse und 52 Fahrzeuge und übergab diese heute dem SAFA für seine Regionalteams.

Verwaltet wird die Stiftung von der internationalen Buchprüfungsgesellschaft Ernst and Young. √úber die Verwendung der Mittel entscheiden als Stiftungsratsmitglieder Vertreter der FIFA, des SAFA, der Regierung und des Privatsektors. Alle Projekte müssen dem Stiftungsrat zur Prüfung vorgelegt werden. Berücksichtigt werden ausschließlich gemeinnützige Projekte.

Begünstigt werden zudem nur Projekte in den vier folgenden Bereichen:
Fussball: Verwaltung, Entwicklung, Koordination und Förderung des Amateurfussball
Bildung und Entwicklung: Schulbildung gemäß “South African Schools Act”
Gesundheit: medizinische Versorgung bedürftiger Gemeinden, inkl. Prävention von HIV-Infektionen und weiterer Präventions- und Ausbildungsprogramme
Humanitäres Engagement: Hilfe für notleidende Menschen und Bekämpfung von Armut
“Die Stiftung ist das letzte Steinchen im Mosaik der WM-Nachhaltigkeitsprogramme für Südafrika und den afrikanischen Kontinent. Sie ist gleichzeitig der Dank an alle Südafrikanerinnen und Südafrikaner, die tolle Gastgeber waren. Wir haben immer gesagt, dass die erste WM in Afrika über das Turnier hinaus ein nachhaltiges sportliches und soziales Erbe hinterlassen soll. Diese Stiftung ist ein weiterer konkreter Beleg dafür”, sagte der FIFA-Präsident.

“Wir haben unser Ziel erreicht und eine erfolgreiche Weltmeisterschaft organisiert. Nun steht uns die schwierige und wichtige Aufgabe bevor, ein nachhaltiges Erbe zu schaffen und sowohl auf Jugend- als auch auf Seniorenstufe erstklassige Nationalteams zu bilden. Der FIFA World Cup Legacy Trust ist ein wichtiger Beitrag”, betonte Präsident Jacob Zuma.

Der “2010 FIFA World Cup Legacy Trust” ist eine von vielen Nachhaltigkeitsinitiativen, die von der FIFA seit 2005 lanciert worden sind, allen voran die 20 Football-for-Hope-Zentren, die Initiative “In Afrika mit Afrika gewinnen”, die Kampagne “Die 11 für Gesundheit” sowie der Ticketfonds für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010‚Ñ¢. Darüber hinaus unterstützt die FIFA die Initiative “1ZIEL: Bildung für alle”, die von Königin Rania von Jordanien und dem FIFA-Präsidenten gemeinsam präsidiert wird. Weitere Informationen zu diesen Projekten sind auf FIFA.com zu finden.

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