Saturday, January 28, 2023
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„Rottenburger“-Treffen in Südafrika

Zu seiner ersten Besuchsreise zu internationalen Partnern und Projekten der Diözese Rottenburg-Stuttgart bricht der neue Leiter der Hauptabteilung Weltkirche im Bischöflichen Ordinariat, Domkapitular Heinz-Detlef Stäps, am Samstag, 23. Oktober, nach Südafrika auf.

Auf der vierzehntägigen Tour wird er von Johannes Bielefeld und Lore Montero, dem stellvertretenden Leiter der Hauptabteilung und der für Südafrika zuständigen Referentin, begleitet. Das Besuchsprogramm startet im St. Augustine College in Johannesburg, dessen Gründerin und langjährige Präsidentin, die aus Rottenburg stammende Schönstattschwester Professor Edith Raith, sie gemeinsam mit dem heutigen Präsidenten, Father Michael van Heerden, empfängt. Die Diözese unterstützt die einzige katholische Hochschule im südlichen Afrika seit zwei Jahrzehnten; 2009 wurde ein neuer Trakt nach Bischof Gebhard Fürst benannt. Auch das Township Soweto mit einem Besuch bei dem aus Schwäbisch Gmünd stammenden Pater Benno Singer steht dort unter anderem auf dem Programm, ebenso ein Gespräch mit dem Erzbischof von Johannesburg, Bhuti Joseph Tlhagale.

Gespräche und Projektbesuche führen die Reisegruppe weiter in die Erzdiözese Bloomfontein, in dessen nahe gelegenem Township die Sießener Franziskanerin Schwester Electa Wild für die AIDS-Arbeit verantwortlich ist. Zu einem zweitägigen Besuch sind die Rottenburger Reisenden dann zu Gast in Assisi bei der Südafrikaprovinz der Sießener Franziskanerinnen, die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert. Ein „Rottenburger“ ist auch der emeritierte Bischof der Diamantenstadt Kimberley, P. Erwin Hecht aus Burgrieden im Kreis Biberach, der nächste Gastgeber. Zur Diözese Kimberley gehört auch der Ort Taung. In der dortigen Missionstation ist P. Karl Ege aus Laupertshausen im Kreis Biberach tätig; zwölf Jahre lang wirkte an der dortigen St. Paul‚Äôs Kirche, der ältesten Kirche beim Tswana-Volk, war auch der Rottenburger Diözesanpriester Hermann Benz als Pfarrer und Schulmanager. Ebenfalls aus der schwäbischen Diözese stammt der Ulmer P. Karl Meindl, der heute in der Distrikthauptstadt Mafikeng am Rande der Kalahari-Wüste als Gefängnisseelsorger und Initiator eines ökumenischen AIDS-Projekts tätig ist.

Von Johannesburg aus führt der zweite Teil der Reise in den Süden: Auf dem Programm stehen dort Stationen in den Diözesen Capetown, Oudtshoorn und Port Elizabeth sowie Mossel Bay, die kleinste Hafenstadt Südafrikas.

Der Rückweg führt noch einmal über Johannesburg nach Pretoria und zu der dortigen Erzdiözese. Auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Südafrika und im Königreich Lesotho, Dieter W. Haller, nach eigener Auskunft ein „bekennender Schwabe“ aus Trossingen, und dessen Ehefrau empfangen die Reisegruppe aus der Heimat.

Am Samstag, 6. November, wird die Rottenburger Delegation wieder zu Hause erwartet.

Pressemeldung drs/Thomas Broch

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