Tuesday, February 27, 2024
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50 Jahre südafrikanische Fotografie in Joburgs Arts Gallery

Ein zutiefst beeindruckendes Zeitzeugnis der bewegten Geschichte Südafrikas von  den Schrecken der Apartheid über den Widerstandskampf und den friedlichen √úbergang zur Demokratie

ist derzeit unter dem Titel “50 Years of South African Photography” in der Johannesburg Arts Gallery zu sehen.

Botschafter Haller eröffnete die Ausstellung am 3. Oktober – dem Tag der Deutschen Einheit – und unterstrich vor diesem Hintergrund die große Bedeutung von Bildern bei der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und deren Bewältigung – ein Thema, das für die Gesellschaften Deutschlands und Südafrikas gleichermaßen von höchster Bedeutung sei. Die von Dr. Ralf Seippel kuratierte und von der Daimler AG finanzierte Ausstellung zeigt noch bis 11. Januar die ergreifenenden Werke von, unter anderem, Cedric Nunn, Peter Magubane, Alf Kumalo, David Goldblatt und Bob Gosani. Im Anschluss wird sie dann noch bis April im Pretoria Art Museum zu sehen sein.

Auch die Botschaft Pretoria fördert dieses Projekt, das bereits mit großem Erfolg in Berlin und Ulm Station machte und nun in Südafrika ihr eigentliches Kernklientel erreichen soll. Gerade für die junge Generation stellen die etwa 180 zur Schau gestellten Fotografien eine beispiellose Chance dar, vor dem Hintergrund der langsam verblassenden Erinnerung an die Apartheid einen Bezug zur Geschichte ihres Landes herzustellen. Aus diesem Grund sollen in den kommenden Monaten auch gerade für Schulklassen spezielle Führungen durch die Ausstellung angeboten werden.

Eine besondere Bedeutung erhält das Projekt auch dadurch, dass hierbei z.T. einzelne Fotografen selbst über die Geschichte hinter ihren Fotos Zeugnis ablegen werden und so der Vorstellung der Vergangenheit eine zusätzliche Lebendigkeit verleihen. Einige dieser Künstler, deren Bilder um die Welt gingen, haben dabei noch nie tatsächliche öffentliche Anerkennung erfahren, weil sie beispielsweise auf der Flucht vor dem Sicherheitsapparat des Apartheidregimes in den Untergrund gehen mussten. Die aktuelle Ausstellung gibt ihnen nun die Möglichkeit, sich endlich als die Menschen hinter den Bildern zu präsentieren.”

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