Saturday, April 20, 2024
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Bayern verstärkt Engagement in Südafrika

dapd – Bayern verstärkt sein Engagement in Südafrika deutlich. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und die Premierministerin der Provinz Gauteng, Nomvula Paula Mokonyane, unterzeichneten am Donnerstag in Johannesburg eine Partnerschaftserklärung.

Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Bildungs- und die Umweltpolitik.
Bayern verstärkt Engagement in Südafrika:
Bayern verstärkt sein Engagement in Südafrika deutlich. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und die Premierministerin der Provinz Gauteng, Nomvula Paula Mokonyane, unterzeichneten am Donnerstag in Johannesburg eine Partnerschaftserklärung. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Bildungs- und die Umweltpolitik.
Johannesburg (dapd-bay). Am Dienstag hatte Seehofer bereits in Kapstadt einen Ausbau der Zusammenarbeit mit der Provinz Westkap vereinbart.
Der Ministerpräsident äußerte sich zum Abschluss seines Südafrika-Besuches zufrieden mit den Ergebnissen. Es sei eine ‘sehr fruchtbare und sehr notwendige Reise’ gewesen. Seehofer fügte hinzu: ‘Wir werden nicht nur den Menschen hier in Südafrika helfen können. Vielmehr werde auch Bayern von der künftigen Zusammenarbeit profitieren.
Seehofer verwies darauf, dass der Freistaat stark exportabhängig sei. Er fügte hinzu: ‘Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass wir in der ganzen Welt gute Kontakte haben, Freundschaften pflegen und Partnerschaften ausbauen.’ Dies diene der Wirtschaft in Bayern.
Nach der Unterzeichnung der Partnerschaftserklärung sagte Seehofer, Gauteng sei in Südafrika die stärkste Wirtschaftsregion. Er fügte hinzu: ”Beide sind die Nummer eins – Gauteng in Südafrika und Bayern in Deutschland.’ Insofern handele es sich um eine ‘Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe’.
Anschließend traf sich der Ministerpräsident mit Vertretern bayerischer Unternehmen mit Sitz in Südafrika. Aus diesem Anlass sagte er insbesondere mittelständischen Firmen die Unterstützung der Staatsregierung bei dem Ziel zu, im Ausland erfolgreich Geschäfte abzuschließen. Dies sichere auch Arbeitsplätze in Bayern.
Seehofer verwies darauf, dass der südafrikanische Markt für die bayerische Wirtschaft eine große Rolle spiele. So unterhielten fast 1.000 bayerische Firmen Geschäftsbeziehungen mit Südafrika. Vor Ort produzierten 66 Unternehmen mit bayerischer Beteiligung, die insgesamt rund 14.000 Menschen beschäftigten.
Als Bilanz seines Südafrika-Besuches sagte der Ministerpräsident: ‘Bei mir bleibt hängen, dass wir es in Bayern eigentlich sehr, sehr gut haben.’ Westkap-Premierministerin Helen Zille habe zu ihm gesagt: ‘Ich hätte gerne ähnliche Probleme wie Du.’ Seehofer fügte im Gespräch mit Journalisten hinzu: ‘Und wenn das eine ganz starke ausländische Regierungschefin sagt, die ihrerseits in ihrem Land viel Segensreiches bewirkt, dann wird einem mit einem Schlag wieder bewusst, auf welch hohem Niveau wir in Bayern eigentlich stehen.’
Der Ministerpräsident versicherte zugleich, sein Sparkurs werde den ‘Kern unserer bayerischen Politik’ nicht zerstören. Dazu gehöre, dass der Freistaat zu wichtigen Regionen auf dieser Erde sehr gute Beziehungen unterhalte.

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