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Der deutsche Botschafter besucht das Sasol-Werk in Sasolburg, um die Partnerschaft bei der Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe fortzusetzen

Andreas Peschke, deutscher Botschafter in Südafrika Andreas Peschke, deutscher Botschafter in Südafrika Foto: southafrica.diplo.de
Der deutsche Botschafter in Südafrika, Andreas Peschke, wird heute, am 26. Oktober das Sasol-Werk in Sasolburg besuchen, um die Partnerschaft zwischen seinem Land und Sasol zur Dekarbonisierung des Luftfahrtsektors durch nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) fortzusetzen.

PM - Anfang dieses Jahres gab Sasol bekannt, dass es im Rahmen des Forschungsprojekts Catalyst Research for Sustainable Kerosene (CARE-O-SENE) eine Partnerschaft mit dem deutschen Helmholtz-Zentrum Berlin eingegangen ist, um ein Konsortium zu leiten, das die Entwicklung von Katalysatoren der nächsten Generation vorantreiben soll, die für die kommerzielle Herstellung von grünem Kerosin durch seine bahnbrechende Fischer-Tropsch-Technologie (FT) unerlässlich sind. Katalysatoren werden eingesetzt, um chemische Reaktionen zu beschleunigen, die Ausbeute zu erhöhen und die Qualität von Raffinerieprodukten zu verbessern. Es wird erwartet, dass die neuen FT-Katalysatoren die Kerosinausbeute des Prozesses auf über 80 Prozent erhöhen und damit die Nutzung der Ressourcen optimieren. Die Technologie ermöglicht es Sasol, nachhaltige Produkte herzustellen, die in einer kohlenstoffarmen Welt zunehmend gefragt sind.

Bislang hat Deutschland über sein Bundesministerium für Bildung und Forschung 30 Millionen Euro in das Forschungsprojekt investiert, Sasol 10 Millionen Euro.

Nachhaltiges Kerosin basiert nicht auf fossilen Rohstoffen wie herkömmliches Kerosin, sondern auf grünem Wasserstoff und Kohlendioxid. Die Technologie trägt wesentlich zur nachhaltigen Dekarbonisierung von Sektoren wie der Luftfahrt bei, da fossile Brennstoffe in diesem Bereich besonders schwer zu ersetzen sind.

Der Präsident und CEO von Sasol, Fleetwood Grobler, sagte dazu: "Sasols Transformationsreise beinhaltet die Konzentration auf die Dekarbonisierung unseres Betriebs bei gleichzeitiger Erhaltung und Steigerung der Wertschöpfung. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30 % zu reduzieren (ausgehend von 2017), und unser Ziel ist es, bis 2050 netto null Emissionen zu erreichen. Unsere Expertise in den Bereichen FT-Technologie und Katalysatoren macht uns zum idealen Partner, um Deutschland und der Welt bei der Dekarbonisierung des Luftfahrtsektors zu helfen und ihn langfristig nachhaltig zu gestalten."

Die Erprobung des CARE-O-SENE-Katalysators wird im Sasol-Werk in Sasolburg stattfinden, wo auch die Geschichte des Unternehmens vor über 70 Jahren begann.

Botschafter Peschke: "Das Projekt CARE-O-SENE, das am 24. Mai vom südafrikanischen Staatspräsidenten und der deutschen Bundeskanzlerin symbolisch gestartet wurde, ist unser größtes Projekt der Forschungskooperation mit einer beträchtlichen Investition der deutschen Regierung.
Die Verwendung von erneuerbarem Kerosin in der Luftfahrt ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine grüne und saubere Zukunft."
 

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